Stand der Arbeiten 13.02.2016

Nach der Ankunft der 52 6106 im November wurde kurz darauf durch die Lokpflegegruppe und die Werkstatt der VEB mit den Arbeiten an der neuen Kesselverkleidung begonnen. Das Anpassen und Ausrichten der ersten Bleche auf dem Scheitel des Stehkessels am Führerhaus gestaltete sich aufwendig. Die großen Ausschnitte für die Waschluken waren zwar bereits in den Blechen vorhanden, jedoch mussten an jedem Blech noch individuelle Anpassungen vorgenommen werden. Die Bleche des Langkessels bestehen jeweils aus zwei Halbschalen, auch hier mussten noch Löcher für Befestigungen und Ausschnitte, wie z.B. die Pendelblechhalter, angebracht werden. Maße waren dabei nur bedingt von den alten Blechen zu übernehmen, da sich diese in einem schlechten Zustand befanden und teilweise gestückelt waren. Zudem treten bei derart umfangreiche Arbeiten, wie im Rahmen der Komplettaufarbeitung der 52 6106, zwangsläufig immer geringe Maßverschiebungen auf. Um ein erneutes Abbauen zu vermeiden, wurden die Innenseiten der Belche bereits vor der Montage grundiert. Die Langkesselverkleidung ist nun bis auf ein kurzes Stück unterhalb des Sandkastens komplett. Am Stehkessel fehlen hingegen noch die Seitenelemente.

Weiteren Arbeiten fanden darüber hinaus hauptsächlich im Führerstand statt. So wurde dort die alte Stehkesselverkleidung wieder angebaut, jedoch zusätzlich mit einer Isolierung zwischen Kessel und Verkleidungs-blechen, um dem Personal im Sommer allzu große Hitze zu ersparen. Außerdem wurden die Strom- und Luftleitungen der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB-Anlage) wieder sauber im Führerstand verlegt.

Um mit der Montage von Rohrleitungen beginnen zu können, mussten diese zunächst aus dem Begleitwagen geräumt und anschließend gesäubert werden. Die Luftleitungen zum Führerbremsventil sind mittlerweile wieder komplett, auch der Reglerhebel befindet sich wieder an seinem Platz im Führerhaus. Alle am Blechfußboden notwendigen Befestigungen sind nun angebracht. Dies betrifft zum einen die Betätigung für die Luftklappen und Zylinderentwässerung sowie zum anderen den Antrieb des Boschölers. Somit stand auch der Montage des neuen Holzfußbodens nichts mehr im Wege. Am Aschkasten konnten die Lagerungen für die Luftklappen befestigt und danach die aufgearbeiteten Klappen eingebaut werden.

Als nächstes ist geplant die Arbeiten an der Kesselverkleidung abzuschließen und die Bleche daraufhin zu lackieren. Die Armaturen und der Steuerbock befinden sich derzeit noch bei den Eisenbahn Werkstätten Krefeld (EWK). Sobald der Steuerbock nach Gerolstein zurückgekehrt ist, kann auch der Führerstand weiter komplettiert werden.

 

Blick vom Führerhaus auf den neu verkleideten Langkessel der 52 6106
Blick vom Führerhaus auf den neu verkleideten Langkessel der 52 6106

In der Galerie sind weitere Bilder der Arbeiten hinterlegt.

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